Wozu die Stricksucht so führt

Ja…ich bin kein ordentlicher Mensch. Mein Mann kann ein Lied davon singen, vermutlich bekäme er ein ganzes Album damit voll.

Dennoch habe ich es komischerweise doch immer geschafft meine Stricksachen einigermaßen zusammenzuhalten – also nach meinen Maßstäben sogar erstaunlich gut. Dennoch tummelten sich verschiedene Tüten mit Wolle in der Wohnung – immerhin in Tüten! – dann und wann sammelte ich sie ein und verstaute sie in einer Ecke im Schlafzimmer. Durch mein Projektboxensystem habe ich auch meine Nadeln und alles was man als Stricksüchtling so braucht immer halbwegs sortiert gehabt.

Letzte Woche allerdings war dann mal dran, jene Ecke im Schlafzimmer mal zu entrümpeln und aufzuräumen…und schließlich beschloss ich dem ganzen jetzt mal ein bisschen mehr System zu geben – und kaufte kurzerhand große Boxen für die Ecke. Nicht nur mein Wollkram wird zukünftig dort Platz finden, auch meine andere Sucht – die auch ein kleines bisschen Krans verursacht – hat von nun an dort seinen Platz.

Tja und beim verpacken der Wolle habe ich dann gleich die Gelegenheit beim Schopf gegriffen, alle Wolle für die ich spontan kein mögliches Projekt im Kopf hatte aussortiert und alle verbliebene Wolle fotografiert und im ravelry stash eingetragen.

Nach 3 Stunden war ich fertig….

Vorher

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Nachher

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Ich muss sagen – hat sich gelohnt. Eine grosse Tüte Wolle hat inzwischen seinen Weg in den Kindergarten gefunden – ala Bastelspende – und ich habe doch tatsächlich noch eine kleinere Box übrig.
Ein Glück – denn am Wochenende hatte ich den nächsten Wolle-Shopping-Anfall -denn ich musste dringend Wolle für die diesjährigen Mützen meiner Kids besorgen…denn der Winter is ja quasi schon da, da wird es aber Zeit 🙂 

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3 Antworten zu “Wozu die Stricksucht so führt

  1. Das mit der Ordnung ist echt so ein Thema…

    Ich hab echt fünf Jahre gebraucht meinen Suchtkram einigermassen zu organisieren…

    Nebst stricken, ist das ja auch noch Buchbinden, zeichnen, spinnen, und viele weitere auf der Warteliste… GöGa hasst es :-).

    Ordnung ist einfach nicht meine Kernkompetenz. Schön, dass ich nicht alleine bin, auf dieser Welt.

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  2. Ordnung wird total überbewertet. Und Wolle muss doch in Tüten sein. Gerne auch in einer Box, aber immer auch in Tüten. Also Tüten in der Box. Dann kann man bei der Resteverwertung von einer in die andere Tüte sortieren und hat irgendwann eine Tüte übrig. In die kann man dann neue Wolle ein-tüten 🙂

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  3. Ich kenne diese Sucht nur zu gut. Ich habe mir geschworen, dass ich nie mehr Wolle kaufe als ich in meiner Komode unterbringen kann. Das klappte auch ganz gut, bis einige Damen, welche aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr Handarbeiten können (mein persönlicher Alptraum), ihre restliche Wolle mitzubringen… Da ist zum Teil wirklich schöne Wolle dabei, welche bestimmt nochmal zu einem schönen Projekt wird. Muss ich halt schneller stricken 😉

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